Mesnergebet & Impulse

 

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Weihnachten 2025

 
Ochse und Esel bezeugen im
Sinne des Alten Testamentes
die Gottesgegenwart in Jesus 
 von Nazareth.           Rotzetter

Quelle: Eberhard Murzko

 
Ehmalige Cistercienser-Abteikirche Fontenay,  Burgund in Frankreich
 

 Liebe Mesnerinnen und Mesner,
 
herzig sind sie, die beiden, Ochs und Esel, die auf dem Altar der Cistercienserkirche in Fontenay zu sehen sind. Maria und Josef sind eingeschlafen, und währenddessen passen die beiden – so scheint es zumindest - wie zwei Babysitter auf das kleine Jesuskind auf und haben daran sichtlich Freude. Mit ihrer Schnauze scheinen sie den Kleinen immer wieder zu stupsen, und das hat dem Jesuskind hier in der Krippe wohl sicher gefallen. Schaut man den Mundwinkel des Esels genau an, dann scheint er richtig zu lächeln. Leider sind die Ohren etwas beschädigt, doch wenn Sie genau hinschauen, dann sehen sie in der Verlängerung, dass sie hochgestellt sind. Auch sie sind wohl ein Zeichen seiner Freude über den Kleinen. Eine idyllische Darstellung, die den Mönchen von Fontenay Tag für Tag gesagt hat, dass doch hoffentlich die Gottesgegenwart in Jesus auch sie froh macht wie die beiden, die ihn „hüten dürfen“, während Maria und Josef sich eine Erholung gönnen.
In unserer Diözese gehen wir im kommenden Jahr mehr und mehr auf die Neuordnung zu, die auch für uns als Mesnerverband eine Aufgabe ist. Die Satzungskommission hat die Änderungswünsche, die bei der Delegiertenversammlung noch eingebracht wurden, in die Satzung eingearbeitet. Nach der Einreichung bei der Rechtsabteilung kam mit Schreiben des Herrn Erzbischofs vom 14. Aug die Nachricht, dass die am 26. Juni beschlossene Satzung genehmigt ist und zum 1. Jan 2026 in Kraft gesetzt wird.   
Momentan bereiten wir den Druck der Satzung vor und hoffen, Ihnen allen die neue Satzung anfangs des Jahres zukommen lassen zu können, damit Sie in den Pfarreiverbänden nach der neuen Satzung einen Pfarreivorstand wählen können. 
Wir verbinden damit auch die Hoffnung, dass sich in allen Pfarreien ein Pfarreiverband bilden kann. Bitte, helfen Sie dabei mit!
Als Diözesanvorstand danken wir Ihnen allen für Ihren treuen Dienst im Haus des Herrn in Ihren Gemeinden. Ja, und das wäre das Schönste, wenn auch Sie sich bei ihrem Dienst über die Gegenwart Jesu so freuen können wie die beiden „Babysitter“ in Fontenay.
Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest, Gottes Segen im Neuen Jahr 2026. 
 
 
 Pfr. Eberhard Murzko Obl.OSB,                                     Barbara Janka,
  Präses des Mesnerverbandes                                         Diözesanvorsitzende 
 
Und hier den Altarausschnitt in groß, damit Sie sich alles genau anschauen können und sich darüber freuen können: 
 

Quelle: Eberhard Murzko

 

Quelle: Eberhard Murzko

 
 
 
 
 

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Impuls zu Ostern 

nicht nur für MesnerInnen bei der Vorbereitung und Feier all‘ der Liturgien von Palmsonntag bis zum Weißen Sonntag, sondern auch in den Evangelien, die an den Festtagen gelesen werden: 
Am Palmsonntag ist Jesus mit den Jüngern nach Jerusalem unterwegs und wird nach dem Mt-Ev von der Bevölkerung freudig begrüßt – Mt 21. 
Am Ostermorgen macht sich Maria von Magdala am frühen Morgen auf den Weg zum Grab. Da der Stein weggewälzt war, holt sie Petrus und Johannes – Joh 20. In ihrer Liebe, und vor allem, weil sie sich auf den Weg gemacht hat – sicherlich auch innerlich! – begegnet sie in ihrer Liebe dem Herrn. 
In Lk 24 sind es die Emmausjünger, die verzweifelt auf dem Weg zurück nach Hause sind, denn Sie glauben, mit dem Tod Jesu ist alles aus! Während des Gesprächs begegnen sie dem Auferstandenen, der ihnen die Augen öffnet. Und schnellstens machen sie sich zurück auf den Weg nach Jerusalem, um von dieser Begegnung den anderen Jüngern zu erzählen. 
Interessant, in den Osterevangelien sind alle verzweifelt gestartet, dann aber voll Freude ihren Weg weitergegangen, weil ihnen bewusst wurde, dass der Herr lebt. Ob es das wohl ist, was uns in Bewegung bringt - wie auch immer - der Glaube, dass es eine stärkere Macht gibt als alles, was wir kennen, die Liebe, die bewegt? Wohl nicht umsonst singen wir in einem Kehrvers unserer Kirche: Stark wie der Tod ist die Liebe, auch mächtige Wasser können sie nicht Löschen, Halleluja, Halleluja. GL 805, 1
Halleluja, der Herr ist auferstanden. Gesegnete Osterfeiertage!
 
Eberhard Murzko
Diözesanpräses des Mesnerverbandes der Erzdiözese Freiburg 
 

 

 
 
 
 
 

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"Lassen"

Jetzt stehen wir in den närrischen Tagen, auf die die Narren nun schon seit 2 Jahren gewartet haben. Frohsinn, Freude … das ist angesagt, und manch anderes einfach lassen. Bald ist schon Aschermittwoch und die Österliche Bußzeit beginnt, die Vorbereitungszeit auf Ostern. Es ist schon Ewigkeiten her, da gab es eine Fastenaktion mit dem Stichwort „lassen“. Loslassen, freilassen, …… Ja, manchmal muss man etwas oder sogar vieles „lassen“, um innerlich wieder frei zu sein. Vielleicht wäre die diesjährige Österliche Bußzeit, diese 46 Tage, eine Chance, drauf zu schauen, was wir alles lassen können oder lassen sollen, um innerlich frei, freier zu sein … Bei dieser Übung Ihnen allen gutes Gelingen, doch zuvor

Ihnen allen eine schöne Fasnet, dann

eine gesegnete Österliche Bußzeit,

                                           

                                                                                  Diözesanpräses Eberhard Murzko. 

 

Aschermittwoch

 
 

Fastenzeit 

 
Infoclips in youtube
Für unsere Kirchengemeinde haben wir in der Coronazeit zwei Infoclips vor allem für junge Leute produziert mit Infos zum Aschermittwoch und zur Fastenzeit. Vielleicht schauen Sie einfach mal drüber, und wenn’s Ihnen gefallen hat, einfach an Bekannte und Freunde zur Info weiterleiten:
 
 
 

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Mesnergebet

 
Herr Jesus Christus, ich liebe dein Haus.
Ich glaube, dass du zugegen bist,
wenn zwei oder drei in deinem
Namen zusammenkommen,
wenn dein Wort verkündet wird.
Ich glaube an deine Gegenwart
in der Feier der Eucharistie
und im Tabernakel.
Wie ich sorge für das Ewige Licht,
will ich diesen meinen Glauben bezeugen
durch meine Ehrfurcht in deinem Haus.
Ich will nicht zulassen,
dass es zu einer Markthalle wird,
sondern das Haus des Gebets bleibt
für alle Menschen.
Mit meiner Sorge für das Haus des Herrn
nehme ich teil an den Gebeten
meiner Brüder und Schwestern,
die hier versammelt sind.
Ich teile mit ihnen die Hoffnung,
einmal wohnen zu dürfen
im himmlischen Heiligtum.
Denn wer dir dient, den wird der Vater ehren.
Mit Sorgfalt will ich umgehen
mit den heiligen Gefäßen,
aber nie vergessen,
dass zuerst jener Tempel geschmückt werden muss,
der aufgebaut ist aus den lebendigen Steinen.
Du hast dem Petrus sein Amt erst anvertraut,
als er dir bekannt hat, dass er dich liebt.
Ich will dich lieben,
deine Brüder und Schwestern und das Haus,
in deine Herrlichkeit wohnt.
Segne mein Bemühen
zur Ehre deines Vaters im Heiligen Geist.
Amen.
 
 

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Quelle: Mesnerverband Freiburg