Frau Anna Milbich St.kMartin - Forchheim Rheinstetten
Jahresabschluss Dekanat Hegau
Quelle: Dekanat Hegau
Wie jedes Jahr in der Adventszeit feiern wir im Dekanat Hegau das Lichterfest der Mesner/Innen. So auch im zu Ende gegangenen Jahres 2023. In einem, nur mit Kerzenlicht erhellten Schenkenbergkapelle, trafen sich 43 Mesner/Innen zum feierlichen Gottesdienst, zelebriert von unserem Präses Pf. Billharz. Im Anschluss verbrachten wir in geselliger Runde noch einige gemütliche Stunden im, zur Kapelle gehörenden, Mesnerhäusle und liesen das Jahr 2023 noch einmal Revue passieren. Für das Jahr 2024 schicken wir auf diesem Wege unsere herzlichen Grüße an unsere Kollegen / Kolleginnen in die anderen Dekanate
Mesner - Verabschiedung und Nachruf in Arlen
Quelle: Braun
Umrahmt von einem besonderen Festgottesdienst wurde nach 45 Jahren der Berufung Frau Roswitha Weiß aus dem Mesneramt verabschiedet. Der Gottesdienst wurde von Pf. Steidle, Pf.i.R. Gickelhorn und Diakon Vallelonga, umrahmt von einer großen Ministrantenschar, zelebriert. In zahlreichen Dankesworten wurde von verschiedenen Seiten Frau Weiß für die jahrzehntelange Verbundenheit und ihrer, für alle, immer offenes Ohr gedankt. Von Seiten des Verbandes überreichte Frau Braun ihr die Dankesurkunde, verbunden mit den besten Grüßen aus Freiburg. Ebenso dankte sie Frau Weiß, im Namen der Dekanatsvorstandschaft, für ihre Treue zu unserer Gemeinschaft mit der Mesnerkerze, einem Blumengruß und dem obligatorischen Glas Honig.
Zum Abschied von unserem langjährigen Mesnerkollegen,
Artur Kentischer.
Quelle: Braun
Am 07. Oktober diesen Jahres, am Rosenkranzfesttag verstarb unser allseits geschätzter Freund und Kollege nach langer, schwerer Krankheit. Ich hatte die Freude, ihn und seine Frau 14 Tage vor seinem Tode nochmals besuchen zu dürfen. Trotz seines schweren Leidens, hat er nicht verzagt und auf den Herrn vertraut. In seiner Todesanzeige stand, von ihm verfasst: „De himmlische Vatter baut für jeden vu eu e Wohnung, mine isch etzt fertig“. Er bat mich, Euch ganz herzlich zu grüßen, und Euch alles Gute zu wünschen. Artur wir werden Dich und Deinen Humor in liebevoller Erinnerung behalten.
Mesnerehrennadel
25. Jahre Mesnerdienst
Herr Walter Zürn HL. Rita, Schöntal-Heßlingshof Dekanat Tauberbischofsheim
40. Jahre Mesnerdienst
Herr Andreas Illek St. Gerdrud Hüngheim Dekanat Tauberbischofsheim
Verabschiedung.
13.Jahre MesnerdienstHerr Jürgen Langer St. Mauritius, Lauda-Königshofen Dekanat Tauberbischofsheim
Mesnerverband ehrt Angelika Benz
Quelle: Dekanat Lahr
Angelika Benz wurde am 05.10. für 25 Jahre Treue Dienste im Hause des Herrn von Präses Pfarrer Steffen Jelic und Dekanatsleiterin Heidi Feisst mit der silbernen Ehrennadel geehrt . Sie hat sich auch über die Mesnerkerze und den Blumenstrauß sehr gefreut.
Spätjahresversammlung der Mesner des Dekanats Baden-Baden
am 22.10.23 in St. Michael in BB-Neuweier
Quelle: Ewald Burkard
von links: Dekanatsleiter Ewald Burkard, Notburga Meier, Werner Meier, Stv. Dekanatsleiter Günter Eckerle
Mesner German Götz aus Söllingen hatte die Andacht gut vorbereitet. Es wurde an Reiner Huck gedacht, der erst kürzlich, auch von einer Abordnung der Mesner begleitet, zu Grabe getragen wurde. In der Geschichte von Jesus mit seinen Jüngern am See Genezareth deutete German Götz an, wie wir „Jünger“ Vertrauen haben sollen und müssen. Verschiedene Aspekte beleuchteten anhand dieser Geschichte auch die Situation der Katholischen Kirche heute, wo immer mehr Menschen untergehen, weggehen, den Kontakt verlieren. Sehr berührend … Im daneben liegenden Pfarrsaal war dann die Versammlung, beginnend mit Kaffee, Kuchen und ausführlichen Gesprächen.Dekanatsleiter Ewald Burkard nahm nun zusammen mit den anderen Vorstandsmitgliedern die Ehrung von Notburga Meier aus Bühl-Oberbruch vor, die für 15jährigen Mesnerdienst in der Wendelinuskapelle geehrt wurde. Mit Urkunde, Anstecknadel, Kerze und einem Blumenstrauß sowie auch einem Präsent für ihren emsigen Ehemann Werner wurde der Dank ausgesprochen.Für den verstorbenen Reiner Huck wurde Martin Seitz aus Lichtental zum Nachfolger als Kassenprüfer gewählt.Der nächste, ausführlich behandelte Punkt war die geplante 3-Tages-Fahrt mit dem Bus zur Mesnerwallfahrt nach Regensburg. Fragen wurden nach bestem Wissen beantwortet. Die Anwesenden erhielten vorab schon einmal ein Infoblatt mit den Dingen, die feststehen.Am Ende ging der Dank an die Neuweierer Mesner Maria und Hans Weiß und ihre Helferinnen im Hintergrund – Ewald Burkard bedankte sich bei ihnen und belohnte alle mit einem Präsent.
23.10.2023 Ewald Burkard
Angelika Kirchkeßner
Zum HERRN heimgegangen
Quelle: Pfarrbriefservice
Am 09.September 2023 verstarb die Dekanatsleiterin des Dekanat Mosbach - Buchen
Angelika Kirchkeßner
Der Mesnerverband Freiburg verliert mit Frau Angelika Kirchgeßner eine engagierte Dekanatsleiterin. Lange Jahre war Angelika Ansprechpartnerin und Kollegin für die Mesnerinnen und Mesner des Dekanats Mosbach-Buchen. Am Freitag den 15.September, begleiteten Mesner und Mesnerinnen des Dekanates Angelika Kirchgeßner zu Ihrer letzten Ruhestätte auf dem Friedhof in Hettingen. Der Mesnerverband wird der Verstorbenen bei der Gesamtvorstandstagung in Rastatt 23-24 Februar 2024 im Morgenlob gedenken.
Diamant Hochzeit
Quelle: Fotolia
Mesnerverband der Erzdiözese Freiburg gratuliert
Goldene Hochzeit
Irmgrad und Norbert Heizler
St. Wendelin Ettingen- Oberweier
Dekanat Karlsruhe - Ettlingen
Mesnerehrennadel
25. Jahre Mesnerdienst
Ehrungen 25 Jahre Mesnerdienst.
Frau Angelika Bentz St Laurentius Friesenheim Dekanat Lahr
Frau Rita Tebczik St. Remigius Heddesheim Dekanat Heidelberg-Weinheim
Roland Moch
Zum HERRN heimgegangen
Quelle: Pfarrbriefservice
Am 13.07.2023 verstarb unserlangjährige Mesnerpräses
Roland Moch
im Alter von 79 Jahren.
Mit viel Liebe und Engagement hat er die MesnerInnen des damaligen Dekanates Philippsburg jetzt Dekanat Bruchsal begleitet. Der Mesnerverband der Erzdiözese Freiburg dankt Herrn Moch dafür. Der HERR lohne Ihm seinen treuen Dienst.
Verabschiedung Carmela und Ampelio Dal Grande
Quelle: Pfarrbüro Steinen / Dekanat Wiesental
Am Sonntag, 25. Juni fand bei strahlendem Wetter in Maulburg vor der Kirche ein Freiluftgottesdienst mit Verabschiedung des Mesner-Ehepaares Carmela und Ampelio Dal Grande statt. Gemeinsam haben Menschen aus der ganzen Seelsorgeeinheit dankbar zurück geschaut auf eine gesegnete Zeit, denn über 40 Jahre hat sich das Ehepaar Dal Grande um alles rund um die Kirche in Maulburg gekümmert. Carmela Dal Grande hat als Mesnerin unzählige Gottesdienste zu freudigen wie traurigen Anlässen, Andachten, Feiern in und um die Kirche begleitet. Außerdem hat sie viele Jahre im Vorstand des Mesnerverbandes mitgearbeitet und ist sogar bis nach Freiburg zum Bischof gefahren, um für die Arbeit der Mesnerinnen und Mesner einzustehen. Carmela und Ampelio Dal Grande kümmerten sich außerdem um den Blumenschmuck und zusammen mit der ganzen Familie und der Unterstützung von Freunden haben sie gesorgt, dass die Kirche immer sauber war. Ampelio Dal Grande hat sich Sommer wie Winter in herausragender Weise um die Pflege des Außengrundstücks gekümmert und mit seinen Fahrdiensten viele Menschen zu den Gottesdiensten abgeholt und wieder nach Hause gebracht. Vielen Dank für Eure Arbeit und Eure Mühen rund um die Kirche in Maulburg und ein herzliches Vergelt’s Gott für Euren treuen Dienst für die Menschen in unserer Gemeinde und darüber hinaus
60 Jahre Mesnerjubiläum
„Die Kirchengemeinde Eggingen-Stühlingen Hl.Kreuz ehrte Bernhard Wiesmann zu seinem diamantenem Mesnerjubiläum (60 Jahre) im Rahmen seiner Goldenen Hochzeit mit seiner Frau Irma und dem 30jährigem Priesterjubiläum von Pfarrer Karl-Michael Klotz mit einem Festgottesdienst in „seiner Kirche“ St. Gallus in Eggingen. Bernhard Wiesmann trat im Alter von 14 Jahren seinen Dienst als Mesner an. Im Laufe der Jahre unterstützten ihn seine Ehefrau und seine Kinder und Enkelkinder in seinem verantwortungsvollen Dienst. Der Mesnerverband der Erzdiözese Freiburg zeichnete ihn mit der Mesnerplakette in Gold aus, die ihm von Pfarrer Klotz unter dem wertschätzendem Applaus der Gottesdienstbesucher angesteckt wurde.“
Quelle: Hl. Kreuz
Bild: Pfarrer Karl-Michael Klotz (Leiter der Kirchengemeinde), Jubilar Bernhard Wiesermann mit seiner Frau Irma, Pfarrer i.R. Hansjürgen Allgaier (ehem. Pfarrer von Eggingen), zwei Enkelkind
Diamant Hochzeit
Quelle: Fotolia
Mesnerverband der Erzdiözese Freiburg gratuliert
Diamantene Hochzeit: am 03.08.2023
Roswitha und Herrmann Weiß Rielasingen - Worblingen Dekanat Hegau
40 Jahre Mesnerjubiläum
Am Christi-Himmelfahrtstag 2023 wurde Bernhard Grimm für sein Wirken in 40 Jahren Mesnerdienst in der Kirchengemeinde St. Andreas Zimmern geehrt. Im Jahr 1983 hat er das Mesneramt von seinem Vater Josef übernommen, der im Jahr 1933 als junger Mann den Mesnerdienst begonnen hat. D.h. seit 90 Jahren wird das Mesneramt in Zimmern von der Familie Grimm ausgeführt. Hierüber können wir alle sehr stolz sein, so Tobias Kohler der Sprecher des Gemeindeteams. Vor allem, weil Bernhard den Mesnerdienst im Jahre 1983 vom Vater sehr überraschend übernommen hat. Der Vater musste ins Krankenhaus und sagte zu seinem Sohn: „Bernhard, mach du den Mesnerdienst bis ich wieder da bin“. Zu diesem Zeitpunkt wusste niemand, dass der Vater nicht wieder nach Hause kommen würde und er ab sofort als Hauptmesner zuständig ist. Bei 40 Jahren Tätigkeit durfte ein Blick in die Statistik nicht fehlen: In den vergangenen 40 Jahren hatte Berhard Grimm acht hauptamtliche Pfarrer in der einstigen Filialkirchengemeinde erlebt. Dies waren Pfr. Salm, Pfr. Bschirrer, Pfr. Duffner, Pfr. Schneider und Pfr. Drathschmidt, Pfr. Kuhn, Pater Lukas und nun Pater Clint Mathew. Rund 5.400 Gottesdienste wurden vom Mesner vorbereitet & mitgestaltet. In den vergangenen 40 Jahren hatte Bernhard Grimm an insgesamt 14.600 Tagen die Kirche auf- und abgeschlossen. In den Jahren 1999/2000 wurde die Kirchenrenovierung durchgeführt und im Jahr 2009 das 100-jährige Kirchenjubiläum begangen. Beide Ereignisse wurden von Bernhard Grimm betreut und „gemanagt“. Auch wenn heute im Außenbereich oder im Innern des Gotteshauses etwas zu veranlassen ist, kümmert sich der Mesner Bernhard. Für sein großes Engagement sprach die Kirchengemeinde ihren herzlichen Dank aus und überreichte einen Geschenkkorb und einen Blumengruß an seine Frau. Pfarrer Kuhn schloss sich den Glückwünschen an und sprach für die SE AOS Dank und Anerkennung aus. Dabei überreichte er das Mesner-Ehrenabzeichen in Gold sowie eine Ehrenurkunde des Mesnerverbands der Erzdiözese Freiburg. Im Anschluss stand dem Jubilar selbst das Mikrofon zur Verfügung. Bernhard Grimm erzählte in humorvoller Weise von seinen Erfahrungen und Erlebnissen der letzten 40 Jahre. Besonders stolz war er auf die über 30 Ministranten in den 90er Jahren. Er dankte dabei ganz besonders seinem Bruder, Wolfgang Grimm sowie seinem langjährigen Stellvertreter Herbert Winkler. Erfreut zeigte er sich besonders, dass Sara Adams als neue stellvertretende Mesnerin ernannt wurde. Bernhard Grimm hat über alle die Jahre den Dienst in der Kirchengemeinde gerne durchgeführt und möchte dies noch möglichst lange, solange es die Gesundheit zulässt, weiterführen.
Quelle: Dekanat Mosbach - Buchen
Das Bild zeigt von links: Tobias Kohler, Sigrid Ackermann (beide Sprecher des Gemeindeteams), Pfarrer Thomas Kuhn, Irene und Bernhard Grimm sowie Diakon Thomas Eller.
Mesnerausflug Offenburg Kinzigtal
Am Mittwoch, den 28. Juni 2023 starteten wir mit 56 Mesner*innen, teilweise mit Ihren Ehepartnern, zum diesjährigen Ausflug nach Heidelberg. Nachdem wir in Offenburg-Weier die letzten Gäste eingeladen hatten, fuhren wir über die Autobahn nach Heidelberg. Bei der Touri-Info empfingen uns bereits 3 Stadtführer, die uns in 1 ½ Stunden viele Infos über die Stadt erzählten. Bis zur Schifffahrt um 14 Uhr hatte jeder Zeit, sich die Stadt auf eigene Faust anzuschauen oder irgendwo eine kleine Stärkung zu sich zunehmen. Um 14 Uhr bestiegen wir das Schiff „Alt-Heidelberg“ und schipperten durch 2 Schleusen vor-bei an 4 Burgen bis nach Neckarsteinach. Die 1 ½stündige Schifffahrt bei tollem Wetter bot schöne Aussichten entlang des Neckars. In Neckarsteinach verließen wir wieder das Schiff und fuhren mit Schnurr-Reisen wieder zurück in heimatliche Gefilde. In Appenweier-Urloffen in „Gaukels Meerrettich-Stube“ ließen wir den schönen Tag beim Abendessen ausklingen, bevor der Bus wieder alle zu ihren Einstiegsorten fuhr. Im Namen aller Ausflügler vielen Dank an Beatrix Vetter und Susanna Müller für diesen tol-len Tag.
Quelle: Christiane Werner
(Bilder/Bericht: Christiane Werner)
Mesnerwallfahrt Dekanat Hegau
Wir vom Dekanat Hegau hatten für unsere Mesner/Mesnerinnen dieses Jahr eine drei tägige Wallfahrt zur heiligen Hildegard angeboten.
Quelle: Dekanat Hegau
27 Personen haben sich auf den Weg gemacht um den Spuren der heiligen Hildegard zu folgen. Unsere Stationen waren der Wormser Dom, wo uns, unser Mesner Ottokar Graf einen Einblick in die Domgeschichte gab. Weiter ging es zum Jakobsberg, Kloster, Bildungsstätte und Wallfahrtsort, dort bezogen wir für 2 Nächte unser Quartier. Abends durfte Pf. Billharz, unser Präses, gemeinsam mit dem dortigen Priester die heilige Messe feiern. Die weiteren Stationen unserer Wallfahrt waren der Kräutergarten von Hildegard in Bingen, die Hildegard Abtei in Eibing, Schwester Emanuela erläuterte uns in einer eindrucksvollen Führung, durch die Ausstellung, die Geschichte der heiligen Hildegard. Beim Hildegardis Schrein in der Pfarrkirche zu Eibing feierte unser Präses mit uns den Gottesdienst, zum Abschluss gab es noch den Einzelsegen mit dem Reliquienkreuz der heiligen Hildegard. Am 3. Tag ging es nach Mainz zu einer Führung in den Mainzer Dom, ein sehr ausdrucksstarkes, gewaltiges Gotteshaus. Den Abschlussgottesdienst feierten wir in der Schenkenbergkapelle, Emmingen. Alle uns begleiteten Mesner/Mesnerinnen waren sehr angetan von den 3 spirituellen, gemeinsamen Tagen.
Mesnerehrennadel
15. Jahre Mesnerdienst
Hermann MouttetSt. Michael, Istein Klumpp Anette St. Johann, Forbach Luzia Herrmann,St. Johann, Forbach
25. Jahre Mesnerdienst
25.Jahre Mesnerdienst Wolfgang Schodrock Herz Jesu, Ettlingen
50. Jahre Mesnerdienst
Erwin BildsteinSt. Martin, Achern-Großweier
37 Jahre Mesnerdienst und Diesntende
Rosemarie Hugel St. Martin, Konstanz - Wollmatingen
Frühjahrsversammlung Dekanats Rastatt
Quelle: Dekanat Rastatt
Im Rahmen der diesjährigen Frühjahrsversammlung der Mesnergemeinschaft des Dekanats Rastatt wurden vier Mesnerinnnen für 15 Jahre Aktivität und Treue im kirchlichen Dienst ihrer Pfarrgemeinden ausgezeichnet und geehrt. Dazu wurden ihnen vom Dekanatsleiter jeweils die Ehrenuhrkunde und die Verbandsehrennadel in Bronze des Mesnerverbandes der Erzdiözese Freiburg überreicht. Das Bild zeigt v.l.n.r.: Dekantsleiter Paul Dietrich, Renate Wittal, Mesnerin in St. Sebastian Kuppenheim, Johanna Stöpfel, Mesnerin in St. Michael Ötigheim, Luzia Herrmann, Mesnerin in St. johann Forbach, Präses Pfr. Martin Sauer. Die 4. Jubilarin Annette Klumpp, Mesnerin in St. Johann Forbach, konnte wegen Erkrankung leider nicht anwesend sein.
Mesnerschulung der Erzdiözese in der Kath. Akademie in Freiburg
vom 01. – 04. Juni 2023
Quelle: Barbara Janka
25 für den Glauben interessierte Menschen trafen sich zu dieser Schulung in der Akademie um sich für ihre Aufgaben in der Kirche als Mesner-/innen zu rüsten.
Die Schulung umfasste u.a. theologische Hintergründe, Ablauf der Eucharistie, das Direktorium, Thema Wortgottesfeiern, Praxisarbeit mit den Messbüchern.
Daneben Auflegen und Pflegen der Paramente, Umgang mit den Kirchenglocken, Schmücken der Kirche, Arbeitssicherheit, sowie Grenzachtender Umgang.
Ein besonderes Erlebnis war die Teilnahme an einem Münster-Gottesdienst mit anschl. Führung und professioneller Erklärung durch den Münstermesner. Die Schulung war mustergültig organisiert und begleitet durch die Diözesanleiterin Barbara Janka und Stellvertreterin Beatrix Vetter.
Für den theologischen Teil, der hervorragend gestaltet wurde, sagen wir Pfarrer Eberhard Murzko unseren ganz besonderen Dank! Dank auch für die gute Gemeinschaft und das freundlichen Miteinander.
Bericht: Peter Gärtner, SE Boxberg-Ahorn
Ehrenvorsitzender des Mesnerverbandes Franz Winter 80 Jahre
Quelle: Sabine Model
Am 10. Mai machten sich Diözesanleiterin Barbara Janka, Beatrix Vetter, Claudia Olczak, Gerhard Kaiser vom Mesnerverband der Erzdiözese und Gerhard Faller vom Dekanatsverband Breisach-Neuenburg auf, um Franz Winter zu seinem 80. Geburtstag zu gratulieren und wünschten ihm alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen.
Sein ganzes Leben ist mit dem Mesnerdienst verbunden, so dass er dies immer wieder mit den Worten umschreibt: „Ich bin Mesner seit Geburt“!
In jungen Jahren hat er seinen Vater, der in Heitersheim bei Freiburg Mesner war, beim Mesnerdienst vertreten. Als der Vater starb, übernahm er bereits als Jugendlicher die Stelle des Vaters. So ist er seit Jugend an immer wieder zum Altar getreten, und die Worte des damals in der Liturgie üblichen Stufengebetes - „Zum Altare Gottes will ich treten. Zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf.“ – haben sich in seinem Leben erfüllt, denn seinen Dienst hat Franz Winter überall gern und mit Freude getan.
Als nicht mal 30jähriger wechselte er 1971 ans Freiburger Münster und war dort bis zu seinem Ruhestand 2005 34 Jahre Mesner an unserer Bischofskirche. Eine Fülle von ganz alltäglichen Mesnerarbeiten erwartete ihn dort. Dazu kamen die besonderen Aufgaben wie sie eben in Bischofskirchen anfallen: Bischofsweihen, Priesterweihen, Rundfunk- und Fernsehübertragungen und 1978 das große Ereignis des Katholikentags in Freiburg mit all‘ den vielen Herausforderungen, die eine solche Veranstaltung mit sich bringt.
Am 13. Juni 1996 wählte ihn die Delegiertenversammlung unseres Verbandes als Nachfolger von Diözesanleiter Hermann Friedmann zum Diözesanleiter des Mesnerverbandes unserer Erzdiözese Freiburg. Vielen, die damals bei der Wahl dabei waren, ist noch im Ohr: „Mit Gottes Hilfe nehme ich das Amt an!“ Mit diesen Worten trat er seinen Dienst an.
In seiner Zeit als Diözesanleiter wurde er auch zum 2. Vorsitzenden der ARGE gewählt. Eine ganze Reihe großer Ereignisse standen in seinen Amtszeiten als Diözesanleiter an.
So 2003 die Wallfahrt der Süddeutschen Mesnerverbände in unsere Erzdiözese nach Konstanz. Die Wallfahrt war damals überschrieben mit „Auf den Spuren dreier Freunde“ und hatte die Heiligen Konrad von Konstanz, Ulrich von Augsburg und Wolfgang von Regensburg, die ja alle mit Süddeutschland verbunden sind und in unseren Diözesanverbänden bekannt sind, im Blick.
Lebendig in Erinnerung ist im Verband auch der Mesnerdiözesantag in Karlsruhe-Stupferich unter dem biblischen Motto aus dem Buch Nehemia 8, 10c: „Macht euch keine Sorgen; denn die Freude am Herrn ist eure Stärke.“
Die Anfänge des Mesnerverbandes in unserer Erzdiözese reichen bis ins Jahr 1906 zurück. Dies wurde im Jahr 2006 mit einem großen Jubiläum unter dem Motto, das dem 2. Hochgebet entnommen war, „Vor dir zu stehen und dir zu dienen“, gefeiert.
So stand eine Romreise zur Segnung der Jubiläumskerze durch Papst Benedikt an. Bei der Übergabe der 2. Kerze war ihm ein persönliches kurzes Gespräch mit Papst Benedikt gegönnt und ein Händedruck.
Im Erzbistum wurde das Jubiläum in Mannheim eröffnet; die Veranstaltungen fanden in Schutterwald und Singen statt, der Festakt in Freiburg. Abgeschlossen wurde das Jubiläum mit einer Wallfahrt ins polnische Marienheiligtum Tschenstochau.
Neben den großen Ereignissen standen die ganz alltäglichen Aufgaben als Diözesanleiter an sowie der Auftrag zur Bildung der MesnerInnen, wozu in seiner Amtszeit als Diözesanleiter viele Schulungen in der Cistercienserinnen-Abtei Lichtenthal stattfanden.
Nach seinem Ausscheiden als Diözesanleiter hat ihn der Mesnerverband in Dankbarkeit für all‘ sein Wirken zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Barbara Janka Diözesanleiterin
Mesnerverband ehrt Gisela Aschenbrenner aus Herten
Quelle: SE Rheinfelden
Mehr als nur den Gottesdienst vorbereiten!
Der Glaube an Gott und ein Leben nach dem Evangelium prägt sie schon ihr ganzes Leben lang: 1977 hat sie ihr Versprechen für den weltlichen Zweig („dritter Orden“) der Franziskanischen Gemeinschaft abgelegt, in Dienst als ehrenamtliche Mesnerin in der Hertener Pfarrei St. Urban hat sich Gisela Aschenbrenner dann vor 25 Jahren nehmen lassen. Zu diesem Jubiläum gratulierte im Rahmen einer Eucharistiefeier neben der katholischen Seelsorgeeinheit Rheinfelden auch der Mesnerverband der Erzdiözese Freiburg (Ehrenurkunde und silberne Ehrennadel) sowie der Mesnerverband des Dekanates Wiesental (Mesnerkerze).
Es war eine Überraschung für die 85jährige, als am Ende des Gottesdienstes ihr Name zur Ehrung aufgerufen wurde. Und die Gemeinde honorierte die Kirchentreue der Jubilarin mit Beifall und vielen persönlichen Gratulationen. Gisela Aschenbrenner, die gleich im ersten Jahr als Mesnerin häufig Dienst unter anderem bei Beerdigungen hatte und so immer mehr in die vielfältigen Aufgaben hineingewachsen ist, hat bis heute viel Freude am Dienst im Hause Gottes. Als Stellvertreterin des Mesners kennt sie sich hervorragend in „ihrer Kirche“ aus – und das nicht nur bei den Vor- und Nacharbeiten zu den Gottesdiensten, sondern auch mit so manchen Aufgaben „drum-herum“. Auch wenn sie aufgrund ihres Alters nicht mehr das „volle Programm“ machen kann, so ist sie doch eine wertvolle Stütze in der Kirche St. Urban in Rheinfelden-Herten. Und sie lässt sich gerne in Dienst nehmen: zur Ehre Gottes und für die Gemeinde.
Unser Bild zeigt (von links): Harald Braitsch, Vorstandsmitglied im Mesnerverband des Dekanats Wiesental (und Mesner in Herten), Mesnerin Gisela Aschenbrenner und Pfarrer Andreas
Mesnerehrennadel
15. Jahre Mesnerdienst
Frau Walburga Heller St.Nikolaus, Rielsingen-Worblingen
Frau Sorika-Roldan-Revilla St Nepomuk, Kehl
Frau Johanna Stöpfel St. Michael,Ötigheim
Frau Renate Wittal St Sebastian,Kuppenheim
Frau Renate Wittal St Sebastian,Kuppenheim
Brigitte Hallas St.Raphael SE-Karlsruhe
Herr Karl Jäger St.Josef Karlsruhe Südwest
25. Jahre Mesnerdienst
Frau Gabriele Albert St. Bonifatius SE- Allerheiligen Karlsruhe
Frau Monika Huber St. Josef, Oberkirch- Hesselbach
30.Jahre Mesnerdienst und Diesntende
Achim Kaltwasser
St.Stephan SE-Allerheiligen Karlsruhe
Goldene Hochzeit
Brunhilde und Herbert Schorb St. Martin Forchheim SE-Rheinstetten
Mit dem Bild vom Osterweg aus der Kirche St. Maria Geburt in Richen, wünsche ich allen eine gesegnete Osternzeit.
Quelle: Barbara Janka
90 Jahre Hermann Friedmann
Quelle: Nowak
Ehrenvorsitzender des Mesnerverbandes Hermann Friedmann 90 Jahre Am 18. März konnte Hermann Friedmann in guter Gesundheit seinen 90. Geburtstag feiern. Diözesanleiterin Barbara Janka überbrachte die Glückwünsche des Mesnerverbandes unserer Erzdiözese und überreichte ihm das Glückwunschschreiben unseres Verbandes sowie ein Weinpräsent. Herman Friedmann war 23 Jahre Vorstand des Mesnerverbandes der Erzdiözese Freiburg, einige Jahre auch in der Vorstandschaft der Arbeitsgemeinschaft der Süddeutschen Mesnerverbände - ARGE. Besondere Aktionen fielen in seine Amtszeit. In Erinnerungen sind im Verband die Exerzitien für MesnerInnen mit Diözesanpräses Pater Adelbert OFMCap, mehrere Wallfahrten, so zum 75jährigen, 80jährigen und 90jährigen Jubiläum nach Rom und in das Hl. Land mit Ehrenpräses Pfarrer Robert Henrich. Im Jahr 1988 führte die erste Wallfahrt der Arge in unserer Erzdiözese nach Walldürn in die Wallfahrtsbasilika St. Georg - auch Wallfahrtsbasilika zum Hl. Blut genannt - die er mit seinem Stellvertreter Franz Scheuermann organisierte. Mit dieser Wallfahrt war der Startschuss zu einem festen Termin in der ARGE, in der die Mesnerverbände der beiden baden-württembergischen und 7 bayrischen Diözesen in einer Arbeitsgemeinschaft zusammenarbeiten, gesetzt, die nun alle 3 Jahre zu einer Wallfahrt für alle MesnerInnen der Süddeutschen Mesnerverbände einlädt. Seine große Sorge galt der Aus und Weiterbildung und der gerechten Besoldung des Mesnerdienstes. So fällt auch in seine Amtszeit die Einführungen der Grundkurse für Mesner und Mesnerinnen in unserer Erzdiözese. Dabei wurde er tatkräftig von seiner Ehefrau Emma unterstützt. Für all dies Wirken im Verband wurde Hermann Friedmann 1996 zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Barbara Janka, Diözesanleiterin
25 Jahre für das Haus Gottes im Dienst
Quelle: SE Rheinfelden
Mesnerverband ehrt Daniela Stanel aus Grenzach-Wyhlen Seit nunmehr 25 Jahren ist Daniela Stanel aus der katholischen Seelsorgeeinheit Grenzach-Wyhlen (Südbaden) Mesnerin. Dafür wurde sie von der Kirchengemeinde in einer kleinen Feierstunde geehrt. Der Mesnerverband im Dekanat Wiesental überraschte die Jubilarin im Rahmen eines Gottesdienstes mit einer wunderschön verzierten Mesner-Jubiläumskerze sowie einem Dankesschreiben. Vom Gesamtmesnerverband der Erzdiözese Freiburg erhielt sie neben der Ehrenurkunde auch das silberne Mesnerabzeichen. Begonnen hat Daniela Stanel am 1.April 1998 zunächst in der Gemeinde St. Michael in Grenzach, seit 15 Jahren ist sie zudem als hauptamtliche Mesnerin auch für die Kirchen in Wyhlen im Dienst: so betreut sie dort neben der Kirche St. Georg auch die Wallfahrtskapelle „Maria im Buchs“ im ehemaligen Kloster Himmelspforte (heute ein von der Erzdiözese geleitetes Exerzitienhaus; in einem Gebäudebereich ist zudem ein Altenheim untergebracht). Darüber hinaus übernimmt die Mesner-Jubilarin auch Hausmeisteraufgaben in ihrer Vollzeitstelle. Daniela Stanel ist mit Freude und Gewissenhaftigkeit bei der Sache, hat in ihrer langen Berufstätigkeit im und für das Haus Gottes längst auch ihre Berufung gefunden. Dass sie dabei auch immer mal wieder als Ministrantin aktiv ist, ist da schon fast selbstverständlich. Trotz der vielen Dienstjahre will sie immer weiter auch dazu lernen – Fortbildungen sind dank des leitenden Pfarrers Andreas Brüstle regelmäßig möglich. Unser Bild zeigt (von links): Pfarrer Andreas Brüstle, Mesnerin Daniela Stanel und Harald Braitsch, Vorstandsmitglied im Mesnerverband des Dekanats Wiesental.
Mesnerehrennadel
15. Jahre Mesnerdienst
Frau Barbara Batt St. Ulrich, Müllen Dekanat Offenburg- Kinzigtal
Herr Willi Gerber St. Nikolaus, Ichenheim Dekanat Offenburg-Kinzigtal
Mesnerehrennadel in Silber
25. Jahre Mesnerdienst
Frau Daniela Stenell St Georg, St. Michael und Himmelspforte Dekanat Wiesental
Herr Jan Stellmach Hl. Kreuz und St. Konrad Karlsruhe Dekanat Karlsruhe Ettlingen
38.Jahre Mesnerdienst und Diesntende
Herr Ngoc-Thanh Dang St. Cyriak, Dielheim Dekanat Wiesloch
Mesnerin Heidi Feisst ist neue Dekanatsleiterin
Quelle: Röm. Kath. Kirchengemeinde Friesenheim
In der Jahreshauptversammlung der Mesnerinnen und Mesner im Dekanat Lahr wurde die Oberschopfheimer Mesnerin Heidi Feisst zur Dekanatsleiterin gewählt. Zugleich hat sich ihre Stellvertreterin im Mesnerdienst Waltraud Lögler bereiterklärt das Amt der Schriftführerin zu übernehmen. Der Vorstand wird ergänzt durch den stellv. Dekanatsleiter und Rechner Günter Schwarz aus Ettenheimmünster und Dekanatspräses Pfr. Steffen Jelic. Wir wünschen Frau Feisst und Frau Lögler viel Freude am Dienst und beglückwünschen sie zum übernommenen Amt.
Die Aufgabe des Mesnerverbands in der Erzdiözese Freiburg besteht in der Förderung des geistlichen Lebens, der Fort- und Weiterbildung und der beruflichen wie sozialen Interessensvertretung seiner Mitglieder. Im Dekanat Lahr sind weit über 40 Mesnerinnen und Mesner haupt- und nebenberuflich, sowie ehrenamtlich tätig.
Gesamtvorstandstagung in Rastatt.
Quelle: Harald Kellermann
Die Gesamtvorstandschaft des Mesnerverbandes der Erzdiözese Freiburg tagte vom 10. bis 11. Februar 2023 im Bildungshaus St. Bernhard in Rastatt.
Bevor es mit Schwerpunkte der Tagesordnung beginnen konnte, gab es einen Geistlichen Impuls von Diözesanpräses Pfarrer Eberhard Murzko bezüglich Bischof Dr. Michael Gerber aus Fulda und Gott gab uns Atem.
Ein paar Punkte der Tagesordnung waren unter anderem die Satzungsänderung, Kirchenentwicklung 2030 und neues aus der KODA bezüglich der Berechnung der Arbeitszeit (EU Urteil), neue Arbeitsverträge in blick der Kirchenentwicklung, hierzu durften wir unseren Vertreter der KODA Jan Stellmach begrüßen.
Einen spannenden Fachvortrag erhielten wir von Pfarrer Bernd Gehrke, Referent Liturgie und Sakramente: Wie sieht der Dienst des Mesners*in Zukunft aus.
Zum Ausklang des Tages fand sich die ganze Gemeinschaft in der Bar des Bildungshauses, wo das eine oder andere Thema in gemütlicher Runde noch einmal aufgegriffen wurde.
Harald Kellermann
Schriftführer Mesnerverband
Mesnerin Traudel Becker nach 13 Jahren verabschiedet
Quelle: privat
Die Mesnerin Traudel Becker verabschiedet sich nach 13 Jahren aus ihrem Dienst
Doch die Pfarrei „St. Mauritius“ Rot hat Glück: Herr Ralf Dannheimer wird ihr Nachfolger
Einem Neuanfang geht auch immer ein Abschied voraus und so wurde Traudel Becker, die bisherige Mesnerin der Pfarrei „St. Mauritius“ Rot am Ende der Eucharistiefeier am Sonntag, 15. Januar 2023 offiziell verabschiedet. Frau Becker hat 13 Jahre lang mit großer Hingabe den Mesnerdienst in der Pfarrgemeinde „St. Mauritius“ Rot ausgeübt. Für sie war diese Aufgabe mehr als ein Job, es war regelrecht ihre Berufung. Die Pfarrkirche „St. Mauritius“ Rot ist ihr zur zweiten – oder vielleicht sogar zur ersten Heimat – geworden. Frau Becker war die erste, die morgens die Kirche betrat und abends die letzte, die sie verlassen hat. Vielen ist gar nicht bewusst, was alles am Mesnerdienst hängt. Frau Becker verrichtete nicht nur jene Aufgaben, die bei der Messfeier zu sehen waren, es sind viele Dinge zu bedenken, die im Hintergrund geschehen. Sie war diejenige, die dem Pfarrer und den Ministranten auf die „Sprünge“ half, damit die Heilige Messe gefeiert werden konnte. Dazu gehörte das Bereitstellen des Gewandes für den Pfarrer und die Ministranten, das Vorbereiten des Weihrauchfasses, das Aufstellen der Kerzen und noch vieles mehr. Damit der Messfeier ein würdiger Rahmen verliehen werden konnte, besorgte Frau Becker die Altartücher, den Blumenschmuck – oftmals besorgt aus verschiedenen Gärten. Sie war immer da und hat sich nur selten Urlaub gegönnt. Frau Becker war für viele auch die Ansprechpartnerin – wenn man wissen wollte, wann Gottesdienste sind, wer gestorben ist und vieles mehr.
Frau Becker wird der Pfarrei „St. Mauritius“ Rot noch ein bisschen erhalten bleiben, indem sie sich weiter für den Blumenschmuck kümmern und hin und wieder Vertretungsdienste übernehmen wird.
Im Namen der Pfarrgemeinde, der verschiedenen Gruppierungen und auch ganz persönlich bedankte sich Pfarrer Dr. Michael Hettich bei Frau Becker und sagte ihr ein herzliches Vergelt`s Gott für alles, war sie für die Kirche und für die Pfarrrei getan hat. Er wünschte ihr viel Gesundheit und Gottes Segen.
Gleichzeitig hieß Pfarrer Dr. Michael Hettich den Nachfolger von Frau Becker Herr Ralf Dannheimer recht herzlich willkommen. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass die Pfarrei so schnell wieder jemanden für den Mesnerdienst gefunden hat. Im Namen der Pfarrgemeinde und auch persönlich dankte Herr Pfarrer Dr. Hettich Herrn Dannheimer, dass er den Dienst übernommen hat.
Mesnerehrennadel
15. Jahre Mesnerdienst
Frau Doris Bräutigam St. Fidelis, Offenburg
Herr Willi Gerber St. Nikolaus, Ichenheim Dekanat Offenburg-Kinzigtal
Mesnerehrennadel in Silber
25. Jahre Mesnerdienst
Herr Peter Wellem Unsere Liebe Frau, Achern Dekanat Acher-Rench
Markus Kraus St.Anna,Jungnau SE.Sigmaringen
Josef Brütsch St. Sebasdian,Sauldorf SE. Meßkirch-Sauldorf
Claudia Dilger St. Pankratius-Magenbuch SE.Ostrachtal
Alois Weismann für 40 Jahre Mesnerdienst geehrt Als ich zu frühmorgendlicher Stunde mit dem Auto vom Nachbarort Hainstadt durch den verträumten Wald nach Hornbach fuhr glaubte ich, in einen ebenso verträumten Ort hineinzufahren, doch weit gefehlt: Emsige Betriebsamkeit herrschte am und um den Dorfmittelpunkt von Hornbach herum, eine Schar Ministranten stand vor der Pfarrkirche St. Valentin und wartete auf Einlass, freiwillige Helferinnen und Helfer bauten mehrere Pavillons auf. „Das hat doch sicher etwas mit dem Mesnerjubiläum des beliebten Mesners Alois Weismann zu tun“, kam mir in sofort in den Sinn. Und nachdem ich die Kirche betreten hatte und die Sakristei aufsuchte, um als einer der ersten meinem Mesnerkollegen Alois zu seinem 40. Dienstjubiläum zu danken, traf ich auf eine große und trotz der frühen Morgenstunde gut aufgelegte Ministrantenschar, wie man sie seit Corona nicht mehr allzu häufig in den Pfarrgemeinden vorfindet. Langsam füllte sich die Kirche und als die Turmuhr 9 Uhr schlug, zog durch das Hauptportal der Pfarrkirche ein fast nicht endender Zug an jungen, aber auch altgedienten Ministranten mit Kreuz und Leuchtern, Rauchfass und Schiffchen und dahinter Stadtpfarrer Josef Bregula und Diakon Hans Miko, und füllte den Chorraum bis auf den letzten Platz. Pater Josef begrüßte die so zahlreich versammelte Gemeinde, auch die Auswärtigen und vor allem den Jubilar Alois. Der Festgottesdienst an diesem Sonntag, dem 9.1.2023, an dem die Kirche das „Fest der Taufe des Herrn“ begeht, war musikalisch gestaltet vom Organisten der Nachbarpfarrei Rippberg sowie von Querflöte und Trompete, die insbesondere den Gesängen einen unnachahmlich schönen festlichen Charakter verliehen. Nach Kommunion und Danksagung würdigte Pater Josef den Jubilar Alois für seinen zuverlässigen und mit viel Herzblut ausgeübten Mesnerdienst in den zurückliegenden 4 Jahrzehnten, auch in der Hauptpfarrei Walldürn, wenn zur jährlichen Wallfahrtszeit alle Hände benötigt werden. Stellvertretend für den Mesnerverband des Dekanats Mosbach-Buchen durfte ich ebenfalls ans Mikrofon treten und auf die wichtige Rolle des heutigen Mesners in einer Kirche verweisen, die mehr denn je auf Aktivposten in den einzelnen Gemeinden angewiesen ist; der Mesner als Ansprechpartner für die Ministranten, aber auch für alle in der Gemeinde, der die Kontakte zu verschiedensten Vereinen und Verbänden pflegt, der durch seinen Dienst die Voraussetzungen schafft für würdige Gottesdiensten und Andachten, aber auch Begegnungen. Gerade dies liegt unserem Jubilar Alois, der mit Leib und Seele dabei ist, was sich heute ganz besonders in der großen Schar anwesender Ministranten, aber auch ehemaliger Ministranten zeigte. „Möge Gott dich segnen und dir die Kraft geben, diesen Ehrendienst noch weiter mit Freude ausüben zu können, sodass wir uns nach spätestens 10 Jahren wieder hier zum Jubiläum einfinden können“, schloss ich meine Glückwünsche und überreichte ihm zusammen mit Hans Hammel vom Mesnerverband einen Geschenkkorb für zumindest die nächste Zeit als Stärkung. Im weiteren Verlauf würdigte eine Vertreterin des Gemeindeteams ihren Mesner Alois, und dessen Tochter – selbst einmal Ministrantin - verlas die über 70 Namen derer, die in seiner Dienstzeit von ihm als Ministranten eingelernt wurden. Alois Weismann zeigte sich erfreut und überrascht zugleich über die große Teilnahme an diesem Jubiläums-Gottesdienst und dankte den Geistlichen sowie den Rednern für die Wertschätzung und erweiterte seinen Dank auf die eigene Familie, ohne die solch ein Dienst nicht möglich wäre und lud alle anschließend zu einem Umtrunk draußen ein. Mit dem durch Trompete begleiteten Lied „O du Fröhliche, o du Selige“ zogen Ministranten, Pfarrer, Diakon und alle Mitfeiernden aus der Kirche hinaus nach draußen, wo sie persönlich ihre Glückwünsche an den beliebten Mesner aussprechen und in einer quicklebendigen Dorfgemeinschaft noch ein Weilchen feiern konnten. Winfried Balles für den Mesnerverband des Dekanats Mosbach-Buchen
Neujahresempfang der Mesner des Dekanates Konstanz
Quelle: Manuel Kunemann
Am Sonntag den 15. Januar trafen einige Mesnerinnen und Mesner des Dekanates Konstanz in der St. Stephanskirche zu Konstanz zum traditionellen Neujahrstreff. Das Treffen begann mit einer Andacht zur Thematik des Guten Hirten unter der Leitung von Dekanatspräses Pater Fritz Kretz SAC. Im Anschluss stärkten sich alle bei leckerem Kaffee und Kuchen. Bei einem Glas Sekt stießen alle nochmals aufs neue Jahr an. Dekanatsleiter Manuel Kunemann gab einen Ausblick auf die kommenden Aktionen im Dekanat und darüber hinaus. Zum Abschluss fand ein Austausch zu verschiedenen Fragen rund um das Berufsfeld des Mesners statt.
Mesner-Grundkurs im Kloster Gengenbach 20.-23.10.2022
Quelle: Barbara Janka
„Ihr sollt ein Segen sein, heute und alle Tage“
Aus dem gesamten Gebiet des Erzbistums Freiburg trafen sich vom 20.-23.10.2022 23 Menschen, die in ihren jeweiligen Pfarrkirchen den Mesnerdienst hauptamtlich, im Nebenberuf oder im Ehrenamt durchführen.
In den 4 Tagen war ein straffes Programm zu bewältigen, das von den Hauptreferentinnen Barbara Janka und Beatrix Vetter sowie Pfarrer Eberhardt Murzko, kurzweilig und interessant an den Mann bzw. Frau gebracht wurde und durch praktische Übungen gefestigt wurden.
Viele liturgische Fragen, neue Impulse, rechtliche Hintergründe und vieles mehr wurde beleuchtet. Die vielfältigen Aufgaben des Mesners/der Mesnerin wurde aufgezeigt und auch deren Wichtigkeit in der Pfarrgemeinde gewürdigt. Mesner/Mesnerin sein heißt nicht nur Glocken läuten, sondern beinhaltet auch die Sorge um die Gebäude, die liturgischen Gegenstände und Gewänder.
Tag 2 war gekennzeichnet von externen Dozenten, die das Seminarteam mit vielfältigen Themen unterstützen.
Frau Schmitt-Zimper, die über den überaus wichtigen und sensiblen Teil des grenzachtenden Umgangs für Beschäftigte referierte und gut zu praktizierende Leitfäden zur Hand gab.
Über das richtige Heizen und Lüften sprach Frau Claudia Dambacher und über das Thema Arbeitssicherheit Herr Andreas Becker von der VBG (gesetzliche Unfallversicherung).
Pflege der Paramente und liturgischer Geräte war Thema von Herrn Wünsche von der Firma Rudolf Albrecht, Walldorf. Die Informationen wurden von allen Teilnehmenden dankbar angenommen.
An allen Seminartagen wurde die Gruppe von den Franziskanerinnen des Klosters Gegenbach auf das beste mit Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie Kaffee mit selbstgebackenem Kuchen verwöhnt. Alle haben sich gut aufgehoben gefühlt.
Auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz, so wurde am Freitag eine Nachtwächterführung organisiert und an den anderen Abenden saß man zusammen, spielte, redete.
Am letzten Schulungstag, dem Sonntag, wurde gemeinsam Gottesdienst unter der Leitung von Pfarrer Eberhard Murzko gefeiert. Der Gottesdienst endete mit dem schönen Segen „ Ihr sollt ein Segen sein, heute und alle Tage“
Eine tolle Gruppe hat zueinandergefunden, die Kontakte sollen und werden weitergepflegt.
Alles in allem eine rundum tolle Schulung.
Silke Schäfer
Mesner Dekanat Wiesental Stabwechsel nach knapp 50 Jahren - Pfarrer Leppert nun Ehrenpräses
Quelle: Gerhard Kaiser
Nach knapp 50 Jahren gab der bisherige Präses der Mesner im Dekanat Wiesental, Pfr. i.R. Franz Leppert sein „Amt“ ab an Pfarrer Martin Schlick, Leiter der Seelsorgeeinheit Zell i.W. Die Übergabe fand im Rahmen des Herbsttreffens der Mesner im Pfarrsaal der Pfarrgemeinde Hausen statt.
Leider konnte der scheitende Präses, Franz Leppert, krankheitsbedingt nicht an dem Treffen teilnehmen, aber um so lauter war der Applaus, als der Vorsitzende des Mesnerverbandes Wiesental, Gerhard Kaiser, die Urkunde der Diözese verlas, in der Pfarrer Leppert zum „Ehrenpräses“ ernannt wurde.
Ein weiterer Höhepunkt in der Versammlung war die Ehrung von Rosel Güdemann – sie wurde für 50 Jahre Mesnerdienst in den Pfarrkirchen Fahrnau und Schopfheim geehrt. Zusammen mit ihrem Mann Bernhard übernimmt sie auch zusätzlich den Hausmeisterdienst und ist seit Jahren im Vorstandsteam des Verbandes aktiv - früher als Schriftführerin, seit Frühjahr 2022 als stellvertretende Vorsitzende des Verbandes. Kaiser würdigte ihre Verdienste und überreichte neben der diözesanen Ehrenurkunde und der Kerze des Verbandes einen Blumenstrauß.
Quelle: Gerhard Kaiser
Einfach besonders: Mesner Konrad Schatz aus Konstanz
Quelle: SWR
Kaum jemand in der Stadt kennt ihn nicht: Konrad Schatz war 50 Jahre lang Mesner im Konstanzer Münster. Er war in der traditionsreichen Fastnacht engagiert, war Stadtrat, Feuerwehrmitglied und vieles mehr.
Konrad Schatz ist 84 Jahre alt und topfit. 50 Jahre lang war er Mesner im Münster von Konstanz und ebenso lange war er Mitglied im 13er-Rat der Narrengesellschaft Niederburg. Bei der freiwilligen Feuerwehr hat er sich 40 Jahre engagiert, dem Gemeinderat gehörte er 25 Jahre an. Rührig ist der aktive Pensionär noch immer. SWR-Reporterin Bettina Ditzen hat ihn besucht und bei einer Führung im und um "sein" Münster herum begleitet.
Schon als Kind verbrachte der Konstanzer Konrad Schatz viel Zeit im Münster. Die ganze Familie war mit dem Gotteshaus verbunden: Der Vater und der Großvater waren bereits Mesner in der ehemaligen Bischofskirche. Seine Mutter und seine Frau waren ebenfalls im Münster beschäftigt, mit Reinigungsarbeiten und Wäsche.
Der Mesner läutet die Glocken vor der Messe
Konrad Schatz absolvierte zunächst eine Schreinerlehre, bevor er den Dienst als Mesner ausübte. An seinen ersten Einsatz im Münster erinnert er sich noch gut. Die Messe begann frühmorgens um 6:30 Uhr, davor musste er pünktlich die Glocken läuten. Bis 1964 läutete man die schweren Münsterglocken mit einem Seil von Hand. In der Konstanzer Fastnacht brachte ihm das den Spitznamen "Heiliger Bimbam" ein.
Mit dem Münster verbunden
Auch nach der Pensionierung konnte der Mesner nicht ganz von seiner Kirche lassen, die eine Art zweite Heimat für Konrad Schatz geworden ist. Jeden Winkel darin kennt er, und kleine Anekdoten dazu obendrein. Bei einer der anschaulichen Münsterführungen von Konrad Schatz erfährt man viel über die wechselvolle Geschichte des Konstanzer Münsters.
Helmut Wunderle für 25 Jahre Mesnerdienst geehrt
Quelle: privat
Eine besondere Ehrung erhielt Helmut Wunderle in der katholischen Kirche Mariä Himmelfahrt in Schönau. Herr Pfarrer Helmut Löffler würdigte Herrn Wunderle zum Schluss der hl. Messe am Freitagabend für 25 Jahre treuen Dienst als Mesner in der kath. Kirche in Schönau. Eingesetzt als "Wochentagsmesner" übernimmt Helmut Wunderle auch Dienste als Vorbeter u.a. beim Totenrosenkranz. Der Vorsitzende des Mesnerverbands Dekanat Wiesental, Gerhard Kaiser, von der Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist in Todtnau schloss sich den Worten von Pfarrer Löffler an und würdigte seine Verdienste.
Unter Beifall der Gottesdienstbesucher überreichte Pfarrer Löffler einen Geschenkkorb und Kaiser die Ehrenurkunde und die Ehrennadel des Mesnerverbandes der Erzdiözese. Vom Dekanat erhielt er die Glückwunschkerze.