
Unsere Geschichte
Mehr als 100 Jahre gemeinsam für den Mesnerdienst
Die Geschichte des Mesnerverbandes in der Erzdiözese Freiburg reicht bis in das Jahr 1906 zurück.
Seit seinen Anfängen verbindet der Verband Mesnerinnen und Mesner und begleitet sie in einem Dienst, der sich über die Jahrzehnte verändert hat und doch seinem Kern treu geblieben ist: der Sorge um das Gotteshaus und dem Dienst an Liturgie und Gemeinde.
1906 – Die Anfänge
Im Jahr 1906 liegen die Anfänge des Mesnerverbandes in der Erzdiözese Freiburg.
Die Gemeinschaft sollte Mesner miteinander verbinden, ihre Interessen vertreten und die Aus- und Weiterbildung im Mesnerdienst fördern.
Damit wurden bereits früh Aufgaben grundgelegt, die den Mesnerverband bis heute prägen.
1953 – St.-Josefsbruderschaft
Ein wichtiges Datum in der Geschichte des Freiburger Mesnerverbandes ist der 19. März 1953, der Festtag des heiligen Josef.
Erzbischof Wendelin Rauch errichtete die Mesnervereinigung als St.-Josefsbruderschaft und genehmigte ihre Statuten.
Der heilige Josef ist damit auf besondere Weise mit der Geschichte unseres Verbandes verbunden. Als treuer und fürsorglicher Hüter der Heiligen Familie ist er Vorbild und Patron der Mesnerinnen und Mesner.
2006 – 100 Jahre Mesnerverband
Im Jahr 2006 konnte der Mesnerverband auf sein hundertjähriges Bestehen zurückblicken.
Das Jubiläumsjahr stand unter dem Leitwort:
„Vor dir zu stehen und dir zu dienen.“
Mit verschiedenen Veranstaltungen wurde dieses besondere Jubiläum innerhalb der Erzdiözese gefeiert.
2026 – Aufbruch in eine neue Struktur
Mit der Kirchenentwicklung 2030 und der Neuordnung der Pfarreien in der Erzdiözese Freiburg begann auch für den Mesnerverband ein neuer Abschnitt.
Die Delegiertenversammlung beschloss am 26. Juni 2025 eine umfassende Neufassung der Satzung. Sie trat nach Genehmigung zum 1. Januar 2026 in Kraft.
Seither gliedert sich der Mesnerverband in die Diözesanebene und die Pfarreiebene.
Damit stellt sich ein Verband mit einer mehr als hundertjährigen Geschichte den Veränderungen der Kirche und den Herausforderungen des Mesnerdienstes von heute.

Quelle: Harald Kellermann
